Rechtssprechung: Auf der sicheren Seite

Erlebnis-Auktionen werden schnell als Glücksspiele und als strafbare Zockerei bezeichnet. 

Personen die so etwas behaupten können verschiedene Beweggründe haben:

  • Sie haben generell den Sinn eines Entertainment-Shopping-Portals nicht verstanden, weil Sie sich damit nicht auseinander gesetzt haben.
  • Sie haben "das Spiel", die Auktion, nicht verstanden und vermutlich viel Geld "verzockt", aber nichts gewonnen. Schnell werden dann Aussagen wie Betrug oder Glücksspiel geäussert.
  • Sie haben bereits herausragende Gewinne erzielt und versuchen Konkurrenten durch solche Aussagen gezielt zu vertreiben, um sich so einen noch grösseren Vorteil zu verschaffen. Denn durch weniger Mitstreiter erhält man natürlich die Waren noch viel günstiger, als es ohnehin der Fall ist.

 

Rechtlich gesehen sieht es wie folgt aus:

Glücksspiele sind Spiele, bei denen Gewinn und Verlust ausschliesslich oder vorwiegend vom Zufall abhängen!

Erlebnisauktionen jedoch sind vom Geschick und den Entscheidungen der Bieter abhängig.

Denn...

  • man kann jederzeit aus einer Auktion aussteigen oder in eine einsteigen
  • man kann schnell hintereinander bieten, um ein aggressives Bietverhalten zu zeigen
  • man kann die ablaufende Zeit abwarten, um Gebote zu sparen
  • man kann einen Bietbutler setzen, um einfach das Ergebnis abzuwarten
  • man kann sich alte Auktionen ansehen und vergleichen, um zu sehen zu welchem Preis ein Produkt sonst verkauft wird
  • man kann ebenso alte Auktionen analysieren, um andere Bieter auf Häufigkeit, Gewinnhöhe und Bietverhalten zu prüfen

Das nennt man nicht Glücksspiel, sondern kühl kalkuliert!